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Zentrum Seelsorge und Beratung

Unser Angebot

Das Zentrum Seelsorge und Beratung ist ein Fachzentrum, das kirchliche Mitarbeitende und Träger im Bereich der EKHN berät, unterstützt und fachlich qualifiziert. Diese Mitarbeitenden und Träger verantworten bzw. führen in Kirchengemeinden und Dekanaten, Kirchenleitung und Kirchenverwaltung sowie im Diakonischen Werk Seelsorge und Beratung durch.

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Evangelische Kirche in Hessen und Nassau

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Unser Zentrum zieht um!

Ab dem 11. Juli 2022 finden Sie uns an folgender Adresse:

Herdweg 122, 64287 Darmstadt, Tel. 06151 35936-0

Unser Angebot

Das Zentrum Seelsorge und Beratung ist ein Fachzentrum, das kirchliche Mitarbeitende und Träger im Bereich der EKHN berät, unterstützt und fachlich qualifiziert. Diese Mitarbeitenden und Träger verantworten bzw. führen in Kirchengemeinden und Dekanaten, Kirchenleitung und Kirchenverwaltung sowie im Diakonischen Werk Seelsorge und Beratung durch.

Die seit vielen Jahren ökumenisch verantwortete „Woche für das Leben“ steht dieses Mal unter dem Titel „Mittendrin – Leben mit Demenz“ und findet vom 30. April bis zum 7. Mai 2022 statt.
www.woche-fuer-das-leben.de

Mit der diesjährigen Initiative beteiligen sich die beiden Kirchen an der „Nationalen Demenzstrategie“ der Bundesregierung und setzen sich ihrerseits dafür ein, Menschen mit Demenz mehr Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen, Angehörige zu unterstützen und die allgemeinen sozialen Rahmenbedingungen zu verbessern.

Da die erlebte Gemeinschaft im Glauben für Betroffene und Beteiligte eine große Kraftquelle darstellen kann, möchten wir Sie mit diesem Schreiben dazu einladen, sich an der „Woche für das Leben“ zu beteiligen und das Thema „Demenz“ im Gottesdienst aufzugreifen. Als Anregung und Hilfestellung ist unserem Schreiben eine Materialsammlung für den Gottesdienst (Gottesdienstbausteine) beigefügt. Alle Entwürfe sind in der Praxis erprobt worden.

"Suizidhilfe"

ZUM UMGANG MIT DER ZU ERWARTENDEN GESETZLICHEN NEUREGELUNG DES § 217 STGB

Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG ) hat mit seinem Urteil vom 26. Februar 2020 den § 217 StGB („Verbot der geschäftsmäßigen Förderung der Beihilfe zum Suizid“) als verfassungswidrig erklärt. Die Begründung hierfür leitet das BVerfG u.a. aus dem allgemeinen Persönlichkeitsrecht ab (Art. 2 Abs. 1 i. V. m. Art. 1 Abs. 1 GG). Dieses umfasst nach Ansicht des BVerfG auch ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben.

Die Mitglieder der AG Medizinethik in der EKHN haben sich intensiv mit dem Urteil und den bisher daraus hervorgegangenen gesellschaftlichen und kirchlich-diakonischen Debatten befasst. Auch wenn der Gesetzgeber noch keine gesetzliche Neuregelung des §217 StGB verabschiedet hat, so sind durch das Urteil doch viele grundsätzliche Fragen aufgeworfen. Vor diesem Hintergrund hat die AG eine Handreichung erstellt, die sowohl für die persönliche Auseinandersetzung mit dieser Thematik genutzt werden kann, wie auch hilfreiche Anregungen geben soll zur Diskussion in Teams, mit Kolleg*innen, in Arbeitsgruppen und in Einrichtungen.

Aufgrund der noch ausstehenden gesetzlichen Neuregelung heißt der Text: „Suizidhilfe“. Zum Umgang mit der zu erwartenden gesetzlichen Neuregelung des § 217 StGB - und kann somit nur einen Zwischenstand darstellen. Diese Handreichung gibt es nicht in gedruckter Form, sondern nur als PDF-Datei. Der Vorteil ist, dass alle Verweise direkt im Dokument verlinkt und somit leicht auffindbar sind für eine vertiefende Beschäftigung. 

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