Inklusion - Zentrum Seelsorge und Beratung

Zentrum Seelsorge und Beratung

Unser Angebot

Das Zentrum Seelsorge und Beratung ist ein Fachzentrum, das kirchliche Mitarbeitende und Träger im Bereich der EKHN berät, unterstützt und fachlich qualifiziert. Diese Mitarbeitenden und Träger verantworten bzw. führen in Kirchengemeinden und Dekanaten, Kirchenleitung und Kirchenverwaltung sowie im Diakonischen Werk Seelsorge und Beratung durch.

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Evangelische Kirche in Hessen und Nassau

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Inklusion

Im März 2009 hat die Bundesrepublik Deutschland die Übereinkunft der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderung (Behindertenrechtskonvention) ratifiziert und als gültiges Bundesrecht übernommen. Damit ist in Deutschland, aber auch weltweit ein Perspektivenwechsel des Zusammenlebens vollzogen worden: Menschen mit Behinderung kommen in den vollen und gleichberechtigten Genuss aller Menschenrechte und Grundfreiheiten. Sie sind keine Objekte der Betreuung mehr, sondern Subjekte ihrer Lebensgestaltung und Trägerinnen und Träger von Rechten, vor allem des Rechts auf Selbstbestimmung. Wurden die unterschiedlichsten Behinderungen bis dahin eher „defizitär“ gesehen, so rückt die ressourcenorientierte Sichtweise in den Vordergrund. Körperliche, seelische, sprachliche, psychische und intellektuelle Behinderungen sind Ausdruck der Vielfalt der verschiedenen Möglichkeiten des menschlichen Seins, die den kulturellen Reichtum der Gesellschaft kennzeichnen, deren Mitglieder in Verschiedenheit und Vielfalt zusammen leben. „Sonderwelten“ soll es nicht mehr geben, sondern stattdessen soll allen Menschen, unabhängig von ihren individuellen Merkmalen, ein gleichberechtigter Zugang bzw. eine gleichberechtige Teilhabe am gesellschaftlichen Leben garantiert werden. Damit sollen mittel bis langfristig die in Theorie und Praxis umgesetzten unterschiedlichen Konzepte der Integration durch die Idee der Inklusion abgelöst werden.

Das Thema Inklusion ist daher ein Querschnittsthema, das zukünftig kirchliches Handeln in allen Bereichen verändern und beeinflussen wird (z.B. Gottesdienst, Altenarbeit, barrierefreie Häuser, Jugendarbeit usw.). Der Behindertenbereich ist sicher der wichtigste und prominenteste davon. Er betrifft nicht nur die Inklusion geistig behinderter Menschen, sondern auch die Inklusion Schwerhöriger, Gehörloser und Sehbehinderter bzw. Blinder. Auch wenn sich diese vier Seelsorgebereiche für Menschen mit besonderen Bedürfnissen zurzeit noch unterschiedlich schnell auf den Weg der Inklusion begeben haben, so verbindet die EKHN jedoch damit die Erwartung, dass diese Stellen immer weniger integrativ und immer mehr inklusiv arbeiten. Dieser Prozess benötigt jedoch Zeit. Daher muss heute und in naher Zukunft noch zweigleisig gearbeitet werden: sowohl der neue Weg der Inklusion, als auch der alte Weg der Integration muss beschritten werden. Um jedoch den Weg der Inklusion zu initiieren und zu begleiten, hat die EKHN Fachberaterstellen für die Inklusion geschaffen.

Den Kirchengemeinden, Dekanaten und Propsteien stehen folgende Fachberaterinnen und Fachberater für die Inklusion (mit je einer halben Stelle) zur Verfügung:

Propstei Starkenburg
Gudrun Goy, Pfarrerin
Paul-Wagner-Straße 70a
64285 Darmstadt
Tel. 06151 64976
Fax 06151 63616
E-Mail

Propstei Rhein-Main 1
Dekanate: Frankfurt, Offenbach,
Groß Gerau-Rüsselsheim, Dreieich, Rodgau
Christiane Esser-Kapp, Pfarrerin
Ludo-Mayer-Straße 1
63065 Offenbach
Tel. 069 98550696
E-Mail

Propstei Rheinhessen und Nassauer Land
Karl Endemann, Pfarrer
Frankfurter Straße 24
65824 Schwalbach
Tel. 06196 767868 
E-Mail

Propstei Nord-Nassau
Bettina Marloth, Pfarrerin
Evang. Dekanat an der Dill
Am Hintersand 15
35745 Herborn
Tel. 02772 5834290
E-Mail     

Propstei Rhein-Main 2
Dekanate: Rheingau-Taunus,
Hochtaunus, Wiesbaden, Kronberg
Rolf Haller, Pfarrer
Rückertsweg 18
63303 Dreieich
Telefon 0172 5118104
E-Mail     

Propstei Oberhessen
N.N.

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