Knapp 20% der Bevölkerung in Deutschland hat Probleme mit dem Hören. Schwerhörigkeit ist eine unsichtbare Behinderung. Sie kann sich schleichend einstellen, oder kommt durch einen Unfall oder Hörsturz plötzlich und unerwartet.

Betroffene geraten an den Rand ihrer Kommunikationsgemeinschaft und verlieren schnell den Kontakt zu ihrer Gemeinde, weil sie im Gottesdienst oder bei Gemeindeversammlungen große Probleme mit dem Verstehen des gesprochenen Wortes haben. Die Schwerhörigenseelsorge bietet Beratung bei der hörgeschädigten-freundlichen Gestaltung von Gottesdiensten und Veranstaltungen. Sie berät und unterstützt Gemeinden auf Antrag finanziell beim Einbau von Induktionsanlagen oder anderen technischen Hörhilfen in Kirchen und Gemeindhäusern.

Vorträge und Informationen für unterschiedliche Gemeindegruppen zu den
Themenbereichen Hören und Verstehen, Ursachen und Folgen von Hörschädigungen, Leben mit Schwerhörigkeit und Tinnitus sowie Vorbeugung und Früherkennung von Hörschädigungen, werden ebenso angeboten, wie Materialien zur Gestaltung von Konfirmandenunterricht, Jugendarbeit und Gemeindetagen.

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